In einer Studie aus 2011 wurde festgestellt, dass erhöhte Facebook-Nutzung aus verschiedensten Gründen zu Depressionen führen kann. Die Organisation “Help for Depression” kritisiert die Auswertung der Studie und zeigt in einer Infografik sehr sachlich und informativ die “wahren” Ergebnisse der Studie, die mit 83 13-jährigen durchgeführt wurde, auf.
Haupterkenntnis: “positive Emotionen” bekommen mehr Likes, “negative Emotionen” aber mehr Kommentare. Die Detaildaten zeigen ganz interessante Erkenntnisse, auch im Vergleich zu Postings von Erwachsenen – ein Blick auf die Infografik lohnt sich also.
Zusammengefasst kann man sagen:
- Facebook-Nutzer finden positiven Content sympathischer als negativen
- Nutzer mit mehr Freunden schreiben längere Statusupdates, referenzieren öfter als andere Personen als sich selbst und sprechen über Sex und Religion (das gilt sicher für US, in Österreich würde ich sagen, dass Religion zwar vorkommt, aber wahrscheinlich in einem kritischeren Kontext)
- Nutzer mit einer niedrigeren Anzahl an Freunden sind negativer und emotionaler und schreiben viel über die Familie
- Die Postings zwischen 6 und 7.00 Uhr früh sind positiver und werden über den Tag betrachtet negativer und wie oben schon erwähnt bekommen positive Meldungen mehr Likes, aber negative Postings mehr Kommentare.
Die gesamte Infografik zum Thema:
Daten aus der Studie auch hier: http://www.arbitron.com/downloads/infinite_dial_2011_presentation.pdf


